Bio Leinsamen

Durch den Anbau von Leinsamen kehrt eine uralte Kulturpflanze in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zurück. Leinsamen hat seinen Ursprung in Mesopotamien und wird seit der Jungsteinzeit kultiviert. Lange Zeit war Lein die einzige Ölpflanze Mitteleuropas und in unserer Region über viele Jahrhunderte kultur- und landschaftsprägend.

Durch den schonenden Anbau nach strengen ökologischen Richtlinien in einer vielgestaltigen Fruchtfolge und seiner ihm eigenen Wuchsform, wirkt sich Öllein sehr positiv auf das Artenspektrum heimischer Ackerwildkräuter und die davon abhängige Tierwelt aus.

Wunderschön anzusehen sind die Ölleinfelder in ihrer Blüte Ende Juni / Anfang Juli, indem sie durch ihre blau-violette Färbung echte Farbaktzente in unsere Alb-Landschaft zaubern.

Leinsamen, das gesunde „Superfood“

Der in Leinsamen enthaltene hohe Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren verbessert nachweislich den Blutfluss und beugt dadurch Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt sowie Schlaganfall vor.
Durch ihre entzündungshemmende Wirkung spielen Leinsamen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von chronischen entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis, Parodontitis und Darmerkrankungen.
Die braun-glänzenden Samen sind außerdem besonders reich an den Hormonhaushalt unterstützenden Lignanen. Sie lindern Wechseljahresbeschwerden und sollen das Brustkrebsrisiko verringern.
Das aus Leinsamen gewonnene Leinöl verbessert den Zellstoffwechsel und wird in der Volksmedizin bei Husten, Heiserkeit, Asthma, Gallenproblemen und Verstopfung eingesetzt.